Asset Tracking

Tracking-Technologien für steuerbare Ladungsträger

Industrielle Umlaufprozesse brauchen Tracking, das sich an operativen Standards orientiert – nicht an einzelnen Technologietrends. BOX ID setzt auf standardisierte Lösungen, die Skalierung, Wirtschaftlichkeit und langfristige Steuerbarkeit verbinden.

BOX ID Softwarefunktionen visualisiert als Zahnräder vor Server-Hintergrund

Unsere Kunden

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Unsere Lösung

Zwei Technologien. Ein System.

BOX ID folgt technologischen Entwicklungen – aber nur dort, wo sie operativ sinnvoll sind und echten Mehrwert im Umlauf schaffen. Unsere Lösungen BLE Hybrid Tracking und Aktives Tracking basieren auf klar definierten Standards, die sich in industriellen RTP-Prozessen bewährt haben. Ergänzt durch App-basierte Prozessereignisse und offene APIs entsteht ein durchgängiges System für steuerbare Ladungsträger-Kreisläufe.

LKW mit visualisierter BLE-Tracking-Technologie der BOX ID Software.
Skalierbare Transparenz

BLE Hybrid Tracking

Von der Produktion über Lager und Depots bis in standortübergreifende Umläufe: Im Alltag industrieller Logistik geht es selten um metergenaue Positionen einzelner Ladungsträger. Entscheidend ist, wo sich Bestände befinden, wie sie sich durch Prozesszonen bewegen und wie lange sie dort verbleiben. BLE-Hybridarchitekturen verbinden Skalierbarkeit mit präziser Transparenz: Energieeffizientes BLE ermöglicht das Tracking großer Flotten, stationäre Gateways liefern exakte Zonendaten in Werken, und mobile Gateway-Assets übertragen im Schwarmprinzip ihre eigene Position sowie die umliegender Assets.

BLE-Beacons als skalierbarer Asset-Standard

End-to-End-Transparenz innerhalb und außerhalb fester Standorte

BLE Hybrid Tracking

Indoor- und Outdoor-Transparenz

BOX ID setzt auf ein hybrides BLE-Tracking-Modell, das Indoor- und Outdoor-Transparenz logisch verbindet. So entsteht Sichtbarkeit nicht nur innerhalb von Hallen, sondern entlang realer Umläufe – inklusive Transportphasen – ohne jeden Ladungsträger mit eigener Mobilfunkanbindung ausstatten zu müssen.

BLE-Beacons auf Ladungsträgern als skalierbarer Asset-Standard

Statische Gateways für zonenbasierte Erfassung an eigenen Standorten und bei Lieferanten

Mobile Gateways erfassen BLE-Signale auch außerhalb eigener Standorte

Durchgängige Bestands- und Bewegungsinformationen End-to-End

So profitieren Sie

Vorteile von BLE Hybrid Tracking

Skalierbare Transparenz

Wirtschaftliches Tracking für große RTP- und Ladungsträgerflotten – ohne Einzelgeräte-Konnektivität.

Umlaufüberwachung

Prozessübergreifende Sichtbarkeit über Werk, Transport und Partnerstandorte hinweg.

Optimierungsgrundlage

Belastbare Datenbasis für Liegezeit-, Umlauf- und Bestandsoptimierung.

Aktives Tracking

Kontrolle für kritische Umläufe

Sobald Ladungsträger das Werk verlassen, steigen Komplexität und Risiko: Standorte sind nicht mehr eindeutig, Rückführungen verzögern sich und Engpässe entstehen außerhalb des direkten Zugriffs. Für genau diese Umläufe setzt BOX ID auf aktives Tracking mit LTE Cat 1. Ein aktiver Tracker vereint GPS, WiFi-Positionierung und Cell-ID-Ortung in einem Gerät und stellt weltweit eine zuverlässige Lokalisierung sicher. Ergänzend ermöglicht integriertes Condition Monitoring die Überwachung von Bewegungsprofilen oder Temperaturverläufen.

Weltweit zuverlässige Konnektivität und Roaming

Transparenz und Rückführung auch bei wertintensiven Assets

Darstellung eines aktiven Trackers Barra von Digital Matter von oben

Aktives Tracking

Ideal für hochwertige Assets

Besonders bewährt ist aktives Tracking in Umläufen mit hochwertigen, sensiblen Ladungsträgern – etwa in der Glas-, Fenster-, Fassaden- oder Spezialgestelllogistik – sowie im After-Sales- und Ersatzteilmanagement über regionale Distributionszentren. Trotz dieser Funktionstiefe ist das System auf maximale Energieeffizienz ausgelegt und erreicht eine Lebensdauer von bis zu 8 Jahren – ausgelegt für langfristige Umläufe ohne Wartungsaufwand.

Weltweit zuverlässige Konnektivität und Roaming

Standort- und Bewegungsdaten entlang komplexer Supply Chains

Frühzeitige Erkennung von Abweichungen und Prozessrisiken

Transparenz und Rückführung auch bei kritischen Assets

So profitieren Sie

Vorteile von Aktivem Tracking

Datenverfügbarkeit

Zuverlässige Standortdaten auch an unbekannten Standorten und bei komplexen internationalen Umläufen.

Kontrollierte Umläufe

Steuerung und Überwachung kritischer Rückführungsprozesse über Standortgrenzen hinweg.

In- und Outdoor

Präzise Lokalisierung innerhalb und außerhalb des Werktors durch kombinierte Ortungsverfahren.

BOX ID App für die Erfassung von Prozessdaten
Prozessereignisse

Operative Prozessdaten über App und Scan-Events

Nicht jeder Umlauf braucht mehr Hardware – oft braucht er saubere, verlässliche Prozessereignisse. BOX ID ergänzt aktives und passives Tracking gezielt durch mobile Interaktionen entlang des realen Logistikprozesses. Über die BOX ID App und Scan-Events werden operative Daten genau dort erfasst, wo sie entstehen – einfach, strukturiert und ohne Medienbruch. Diese Informationen fließen in Echtzeit in die BOX ID Plattform und ergänzen Tracking-Daten um entscheidenden Prozess- und Zustandskontext.

Belastbare Echtzeit-Prozessdaten

Automatisierte Steuerung statt manueller Nachverfolgung

Einsatzszenarien

Typische Einsatzszenarien

Die BOX ID App und Scan-Events decken operative Standardsituationen entlang des Logistikprozesses ab – von der Übergabe bis zur Schadensdokumentation.

Abholbestätigung

Bestätigung bei Übergabe an Spedition oder Logistikpartner direkt im Prozess.

Delivery-Bestätigung

Liefernachweis beim Kunden oder am Zielstandort mit Zeitstempel.

Fotodokumentation

Visuelle Erfassung von Ladungszustand, Beladung oder Abweichungen.

Abweichungsmeldung

Beschädigungs- und Abweichungsmeldungen direkt im Prozess erfassen.

Scan-Events

QR- und Barcode-Scans zur Ereigniserfassung ohne aktive Tracking-Hardware.

Offene APIs

Systemintegration und Datenanreicherung

Tracking liefert Bewegung – steuerbar werden Umläufe erst durch Prozess- und Systemkontext. BOX ID verknüpft Standort- und Ereignisdaten gezielt mit Informationen aus bestehenden Drittsystemen. Über offene REST APIs werden ERP-, WMS- und TMS-Daten integriert, sodass Ladungsträger logisch mit Aufträgen, Touren, Kunden oder Verantwortlichkeiten verbunden werden können.

Zuordnung von Assets zu Aufträgen, Lieferungen und Touren

Integration von Bestands- und Buchungslogiken aus ERP-Systemen

Prozesskontext über Partner, Standorte und Zeitfenster

BOX ID als zentrale Steuerungsschicht in bestehenden IT-Landschaften

Technologie

Technologische Basis unserer Tracking-Standards

Unsere Tracking-Lösungen basieren auf standardisierten Gerätearchitekturen, die mehrere Ortungs- und Übertragungstechnologien kombinieren – gezielt, wirtschaftlich und prozessual sinnvoll. BOX ID setzt nicht auf einzelne Technologien, sondern auf klar definierte Tracking-Standards.

BLE Hybrid und Aktives Tracking nutzen je nach Einsatzszenario unterschiedliche Ortungs- und Konnektivitätsverfahren, um Zuverlässigkeit, Laufzeit und Kostenstruktur optimal auszubalancieren. Entscheidend ist nicht die technische Methode, sondern die stabile und konsistente Datenbasis, die daraus für steuerbare Umläufe entsteht.

Portrait Matthias

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FAQ

Welche Ortungsarten gibt es im Asset- und Ladungsträger-Tracking?

Im industriellen Asset Tracking kommen grundsätzlich drei Ortungsarten zum Einsatz: satellitenbasierte Ortung (GPS/GNSS), Wi-Fi-basierte Ortung und mobilfunkbasierte Ortung (Cellular Positioning). Jede dieser Methoden hat unterschiedliche Stärken in Bezug auf Genauigkeit, Verfügbarkeit, Energieverbrauch und Einsatzumgebung.

Wann ist GPS die richtige Ortungstechnologie?

GPS (bzw. GNSS) eignet sich besonders für den Einsatz im Außenbereich, bei Transporten, internationalen Umläufen und Rückführprozessen. Die Technologie liefert präzise Positionsdaten, ist jedoch in Gebäuden oder bei eingeschränktem Satellitenempfang nur begrenzt nutzbar.

Was ist mobilfunkbasierte Ortung (Cellular Positioning)?

Bei der mobilfunkbasierten Ortung wird die Position eines Geräts anhand seiner Verbindung zu Mobilfunkzellen bestimmt. Die Genauigkeit ist begrenzt, dafür funktioniert die Ortung auch bei fehlendem GPS-Empfang. Sie wird meist als zusätzliche Ortungsquelle genutzt.

Warum kombiniert BOX ID verschiedene Ortungstechnologien?

Keine einzelne Ortungstechnologie ist in allen logistischen Umgebungen zuverlässig einsetzbar. BOX ID kombiniert daher mehrere Ortungsverfahren innerhalb standardisierter Tracking-Architekturen, um eine stabile und konsistente Standorttransparenz sicherzustellen.

Für welche Use Cases eignet sich BLE Hybrid Tracking besonders?

BLE Hybrid Tracking eignet sich insbesondere für:

  • große RTP- und Ladungsträgerflotten
  • Umläufe mit klar definierten Transportmitteln
  • Szenarien mit Fokus auf Skalierbarkeit, Laufzeit und Wirtschaftlichkeit statt Einzelasset-Präzision

Warum fokussiert BOX ID auf LTE Cat 1?

BOX ID setzt primär auf LTE Cat 1, da dieser Standard die beste Balance aus Netzabdeckung, Zuverlässigkeit, Roaming-Fähigkeit und Zukunftssicherheit bietet. LTE Cat 1 eignet sich besonders für internationale Umläufe, Rückführprozesse und kritische Assets mit langen Einsatzzyklen.

Warum nutzt BOX ID keine LPWAN-Netze als Standard?

LPWAN-Netze wie LoRaWAN oder Sigfox sind stark von regionaler Netzabdeckung und Betreiberstrukturen abhängig. Für standortübergreifende oder internationale Umläufe sind sie daher nur eingeschränkt geeignet und werden bei BOX ID ausschließlich in klar abgegrenzten Spezialfällen eingesetzt. Die Netze sind im DACH Raum und Westeuropa recht flächendeckend verfügbar, was den Einsatz der Netze weiterhin je nach Anwendungsfall möglich macht.

Welche Rolle spielt die BOX ID App im Tracking-System?

Die BOX ID App dient als operativer Execution-Layer. Über sie können Abhol- und Delivery-Bestätigungen, Fotodokumentationen, Beschädigungs- oder Abweichungsmeldungen sowie Scan-Events direkt im Prozess erfasst und in Echtzeit in die Plattform zurückgeführt werden.

Wie stellt BOX ID langfristige Zukunftssicherheit sicher?

BOX ID folgt technologischen Entwicklungen, integriert neue Standards jedoch nur dann, wenn sie systemisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und langfristig betreibbar sind. So bleiben die Lösungen standardisiert, stabil und skalierbar – ohne technologische Sackgassen.

Was ist der Unterschied zwischen GPS-, Wi-Fi- und mobilfunkbasierter Ortung?

Die Ortungsarten unterscheiden sich vor allem darin, wie der Standort bestimmt wird und wo sie zuverlässig funktionieren:

  • GPS/GNSS bestimmt Positionen über Satellitensignale und eignet sich besonders für Outdoor-Tracking und standortübergreifende Umläufe.
  • Wi-Fi Positioning nutzt verfügbare WLAN-Netze und wird häufig in urbanen oder semi-industriellen Umgebungen eingesetzt.
  • Cellular Positioning bestimmt Positionen grob über Mobilfunkzellen und dient meist als ergänzende oder fallback-basierte Ortung.

In der Praxis werden diese Verfahren kombiniert, um Datenlücken zu vermeiden.

Wofür wird Wi-Fi-basierte Ortung eingesetzt?

Wi-Fi Positioning wird als ergänzende Ortungstechnologie eingesetzt, wenn eine WLAN-Infrastruktur vorhanden ist. Die Genauigkeit ist geringer als bei GPS, kann jedoch in urbanen oder teilüberdachten Bereichen zusätzliche Standortinformationen liefern.

Was bedeutet BLE Hybrid Tracking mit mobilen Gateways?

Beim BLE Hybrid Tracking senden BLE-Beacons Statussignale, die von stationären oder mobilen Gateways erfasst werden. Mobile Gateways (z. B. Fahrzeuge, Trailer oder Container mit eigener Konnektivität) erfassen diese Signale auch im Transport und leiten sie zusammen mit ihrer eigenen Position weiter. So lassen sich große RTP-Flotten wirtschaftlich und skalierbar über Werk- und Transportphasen hinweg überwachen.

Welche Mobilfunk- und Funknetzwerke werden im Asset Tracking eingesetzt?

Im Asset Tracking kommen Mobilfunkstandards wie LTE Cat 1, LTE-M und NB-IoT sowie LPWAN-Netze wie LoRaWAN oder Sigfox zum Einsatz. Diese Netzwerke unterscheiden sich hinsichtlich Netzabdeckung, Datenrate, Energieverbrauch, Roaming-Fähigkeit und langfristiger Verfügbarkeit.

Wann werden LTE-M oder NB-IoT eingesetzt?

LTE-M und NB-IoT werden gezielt in spezifischen Einsatzszenarien genutzt, etwa bei sehr geringem Datenaufkommen, langen Laufzeiten oder klar regional begrenzten Anwendungen. Sie sind bei BOX ID keine generischen Standards, sondern ergänzende Optionen.

Kann BOX ID auch ohne aktive Tracker eingesetzt werden?

Ja. Passive Ident-Technologien wie QR- oder Barcodes ermöglichen die Erfassung von Prozessereignissen ohne aktive Hardware. Sie werden gezielt dort eingesetzt, wo Übergaben, Buchungspunkte oder kostenkritische Assets im Vordergrund stehen. Es gibt rein passive Use Cases, wie z.B. das Asset Management auf Yards, die keine aktive Hardware zur Positionsbestimmung benötigen.

Warum reicht Tracking allein nicht aus, um Umläufe zu steuern?

Tracking beschreibt Bewegung. Erst durch die Verknüpfung mit Prozess- und Systemdaten entsteht ein steuerbares Umlaufmodell. BOX ID reichert Tracking-Daten daher mit Informationen aus ERP-, WMS- und TMS-Systemen sowie aus manuellen Prozessereignissen an.

Weitere Fragen?

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